Anzeige, Mindestalter 18. Die Zahl im Kasten gibt wieder, womit der Betreiber am 27.10.2026 geworben hat; nachgerechnet wird sie hier nicht. Welche Einzahlung qualifiziert, bis zu welchem Betrag gerechnet wird, wie oft umzusetzen ist und innerhalb welcher Frist, regelt allein der Anbieter. Eine deutsche Erlaubnis besitzt er nicht. Spiel kann süchtig machen; die BZgA berät kostenfrei unter 0800 1 37 27 00.
Welche Bedingungen diese Marke aktuell stellt, steht hier nicht: geprüfte Unterlagen dazu liegen nicht vor, und erfundene Beträge wären schlimmer als keine. Was sich erklären lässt, ist das Gerüst, das jeder solche Text hat. Sechs Angaben entscheiden, ob ein Angebot erfüllbar ist – und eine Rechnung mit zwei Zeilen verwandelt die wichtigste davon in Minuten am Bildschirm.
Warum diese Seite das Gerüst erklärt und nicht das Angebot
Bonusbedingungen sind kein Werbetext, sondern das Dokument, das im Streitfall gilt. Sie werden geändert, sie laufen aus, sie unterscheiden sich nach Land und manchmal nach Zugangsweg. Genau deshalb ist jede Seite, die konkrete Beträge einer Marke nennt, ab dem Tag ihrer Veröffentlichung im Zerfall – und jede abgeschriebene Zahl ohne Datum schon vorher wertlos.
Belegte Unterlagen zu dieser Marke hat diese Redaktion nicht. Auf dieser Seite erscheinen deshalb keine Gutschriftbeträge, keine markeneigenen Faktoren, keine Fristen und keine Bewertung. Was stattdessen dauerhaft brauchbar bleibt, ist die Struktur: Welche Angaben jeder solche Text enthalten muss, damit er überhaupt beurteilbar ist, und was sich aus ihnen rechnen lässt.
Diese Struktur ist erstaunlich stabil. Ob ein Angebot aus einem Großunternehmen oder aus einem kleinen Haus stammt, taucht dieselbe Reihe von Bausteinen auf, oft sogar in derselben Reihenfolge. Wer sie einmal kennt, liest jeden weiteren Text in wenigen Minuten und erkennt zugleich, wenn ein Baustein fehlt.
Ein fehlender Baustein ist nämlich das wichtigste Ergebnis einer solchen Lektüre. Wo die Bezugsgröße nicht genannt ist, lässt sich die Forderung nicht ausrechnen; wo der Auszahlungsdeckel fehlt, nicht das Ergebnis. Ein unvollständiger Text ist kein Hinweis auf eine Falle, aber er ist ein Grund, das Angebot liegen zu lassen – und das kostet nichts, weil Werbeaktionen in jedem ordentlichen Konto abwählbar sind.
Die qualifizierende Einzahlung
Der erste Baustein ist eine Schwelle. Qualifizierend heißt eine Einzahlung dann, wenn sie alle Eigenschaften hat, die der Text für das Entstehen der Gutschrift verlangt. Das ist mehr als nur ein Mindestbetrag, und die zusätzlichen Eigenschaften sind der Grund, warum Gutschriften ausbleiben, obwohl Geld eingegangen ist.
Vier Eigenschaften kommen regelmäßig vor. Erstens der Betrag: Darunter entsteht nichts, darüber meist nichts zusätzlich. Zweitens der Zeitpunkt: Viele Angebote gelten nur für eine Einzahlung innerhalb einer Frist nach der Kontoeröffnung. Drittens der Zahlungsweg: Bestimmte Methoden sind ausgeschlossen, und wer mit einer davon einzahlt, bekommt die Gutschrift auch auf Nachfrage selten noch zugeordnet. Viertens die Aktivierung: Manche Angebote verlangen ein Häkchen oder einen Code vor der Einzahlung, nicht danach.
Die Reihenfolge dieser Prüfung ist umgekehrt zur Reihenfolge im Text. Sehen Sie zuerst nach den ausgeschlossenen Zahlungswegen – steht Ihre Methode dort, kommt das Angebot für Sie nicht in Betracht, und der Rest des Textes erübrigt sich. Erst danach lohnt der Blick auf den Betrag.
Eine Nebenbedingung gehört in diesen Abschnitt, weil sie außerhalb des Bonustextes liegt und ihn dennoch begrenzt: Nach § 6c des Glücksspielstaatsvertrags 2021 gilt ein Einzahlungsrahmen, der im Regelfall 1.000 Euro je Monat beträgt und alle erlaubten Anbieter gemeinsam erfasst. Abweichende Beträge bleiben dem Einzelfall vorbehalten und setzen eine Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse voraus. Wer in einem Monat mehrere Angebote wahrnehmen will, stößt daher irgendwann nicht an eine Bonusbedingung, sondern an diese Grenze.
Sechs Stellen genügen. Der übrige Text wiederholt meist nur, was dort schon steht.
Der Umsatzfaktor: eine Zahl, die allein nichts sagt
Der zweite Baustein ist die bekannteste Zahl und zugleich die am häufigsten falsch verstandene. Ein Faktor gibt an, wie viele Male ein Betrag durch Einsätze laufen muss, ehe eine Auszahlung möglich wird. Für sich genommen ist diese Zahl leer, denn sie sagt nicht, welchen Betrag sie vervielfacht.
Diese Lücke füllt die Bezugsgröße. Drei Varianten sind verbreitet: der Faktor wirkt auf die Gutschrift, er wirkt auf Gutschrift und Einzahlung zusammen, oder er wirkt zusätzlich auf die daraus erzielten Gewinne. Zwischen der ersten und der zweiten Variante liegt bei gleich hoher Gutschrift der Faktor zwei – dieselbe beworbene Zahl, die doppelte Arbeit.
Die dritte Variante ist die unangenehmste, weil sie die Forderung beweglich macht. Wo auch Gewinne in die Bemessung einfließen, wächst die Aufgabe mit jedem Zwischenerfolg; vorab ausrechnen lässt sie sich dann nicht. Ein Angebot dieser Art wird durch einen guten Lauf nicht leichter, sondern schwerer.
Praktischer Hinweis zum Lesen: Suchen Sie nicht nach der Zahl, sondern nach dem Bezug. Die Zahl findet man in jeder Anzeige, den Bezug nur im Bedingungstext, meist als kurzer Nebensatz direkt dahinter oder in einem eigenen Definitionsabschnitt am Anfang. Welche Vergleiche zwischen zwei Angeboten damit möglich werden und welche nicht, steht unter Angaben über ein Angebot auf Prüfbarkeit lesen.
Gerechnet mit einer Einzahlung von zehn Euro als Bezugsgröße und vier Faktoren. Jeder Euro Forderung entspricht mindestens einer Partie, weil § 22a Abs. 7 GlüStV 2021 für den Einsatz einen Euro als Grenze setzt; jede Partie dauert nach Abs. 6 im Mittel mindestens fünf Sekunden. Die Säulen zeigen die daraus folgende reine Bildschirmzeit in Minuten, ohne jede Pause.
Der Höchsteinsatz während des Bonus
Der dritte Baustein steht häufig als Halbsatz mitten im Text und richtet den größten Einzelschaden an. Gemeint ist der Betrag, den eine Partie während der Umsatzphase höchstens kosten darf. Wer ihn überschreitet, verliert in der Regel die Gutschrift und die daraus entstandenen Beträge – und zwar ohne Rücksicht darauf, ob das Überschreiten gewollt war.
Im erlaubten deutschen Markt wird diese Klausel von einer gesetzlichen Vorgabe gedeckelt. § 22a Abs. 7 des Staatsvertrags erlaubt ohnehin höchstens einen Euro je Spiel, und zwar unabhängig davon, ob ein Bonus läuft. Eine Bonusbedingung kann diese Grenze nach unten verschieben, nach oben nicht.
Daraus folgt ein brauchbares Erkennungsmerkmal, das keine weitere Recherche braucht. Nennt ein Bedingungstext als Höchsteinsatz während der Umsatzphase einen Betrag über einem Euro, kann dieser Text nicht für den deutschen erlaubten Markt geschrieben worden sein. Entweder richtet sich das Angebot an ein anderes Land, oder es richtet sich an niemanden Bestimmten – in beiden Fällen ist es ein Hinweis, der mehr wiegt als jede Werbeaussage.
Der umgekehrte Fall kommt ebenso vor und ist kein Mangel: Ein Text, der während der Umsatzphase zwanzig oder fünfzig Cent als Obergrenze setzt, bleibt zulässig. Nur wird die Rechnung aus dem nächsten Abschnitt dann deutlich länger, weil jeder Euro der Forderung nicht mehr eine Partie bedeutet, sondern zwei oder fünf.
Zwei Divisionen trennen die Forderung in Euro von der Spielzeit in Minuten.
Laufzeit, Ausschlüsse und Deckel
Die Laufzeit ist der vierte Baustein. Zwei Details entscheiden über ihren Wert: ab wann sie läuft und ob sie an spielfreien Tagen weiterläuft. Üblich ist der Beginn mit der Gutschrift, nicht mit der ersten Partie, und ein Weiterlaufen ohne Rücksicht auf Aktivität. Eine kurze Laufzeit macht eine mittlere Forderung unerfüllbar, während eine lange Laufzeit auch eine hohe Forderung in den Bereich des Möglichen holt.
Ausgeschlossene Spiele und Gewichtung bilden den fünften Baustein und stehen fast immer ganz am Ende. Zu unterscheiden sind zwei Dinge: Ein ausgeschlossener Titel bringt überhaupt keinen Fortschritt, ein anteilig gewichteter bringt weniger Fortschritt als Einsatz. Wer bei halber Anrechnung spielt, verdoppelt seine Spielzeit; wer einen ausgeschlossenen Titel öffnet, verbringt sie ganz ohne Wirkung. Prüfen Sie diese Liste gegen die Titel, die Sie tatsächlich anklicken wollen, nicht gegen das Gesamtangebot.
Der Auszahlungsdeckel ist der sechste Baustein und derjenige, der am Ende das Ergebnis bestimmt. Er legt fest, welcher Teil der Gutschrift am Ende zu abrufbarem Geld werden kann – angegeben als runder Betrag oder als Vielfaches. Wo er existiert, verliert jede Überlegung zu Ergebnissen oberhalb dieser Grenze ihren Sinn. Bei Angeboten ohne eigene Einzahlung ist er regelmäßig der härteste Teil des ganzen Textes.
Greifbar wird diese Grenze erst im Vergleich. Halten Sie sie nicht gegen eine Hoffnung, sondern gegen die Minutenzahl aus dem nächsten Abschnitt. Stehen einer halben Stunde reiner Spielzeit nur wenige Euro möglicher Auszahlung gegenüber, bleibt das Angebot zwar erfüllbar, verliert aber seinen Reiz – und diese Einschätzung gelingt in zwei Minuten statt erst nach dem Spielen.
Diese drei Bausteine werden am seltensten gelesen und tragen zusammen mehr zum Ergebnis bei als der Faktor. Das liegt daran, dass der Faktor in der Werbung steht und die drei anderen nicht.
Die Rechnung: dreißig mal zehn Euro, in Minuten
Nun die Rechnung, die aus den Angaben eine Entscheidung macht. Angenommen, ein Text nennt den Faktor 30 und bezieht ihn auf eine Einzahlung von zehn Euro. Das sind die beiden einzigen Zahlen des Beispiels; alles Weitere folgt aus dem Gesetz.
Zeile eins – die Forderung. Dreißig mal zehn Euro ergibt dreihundert Euro, die durch Einsätze hindurchlaufen müssen.
Zeile zwei – die Partien. Eine Partie darf höchstens einen Euro kosten, weil § 22a Abs. 7 das so festlegt. Dreihundert Euro bedeuten daher mindestens dreihundert Partien. Mit größeren Einsätzen lässt sich das nicht verkürzen, denn die Decke liegt bei einem Euro.
Zeile drei – die Zeit. Jede Partie dauert nach Abs. 6 im Mittel mindestens fünf Sekunden, gerechnet bis zur Ergebnisanzeige. Dreihundert mal fünf sind 1.500 Sekunden. Geteilt durch sechzig ergibt das 25 Minuten – und zwar reine Bildschirmzeit, ohne eine einzige Pause, ohne Nachdenken, ohne Unterbrechung.
Dieser Wert ist eine Untergrenze und keine Prognose. Drei Vorgaben verlängern ihn in der Praxis: Abs. 4 verlangt für jede Partie eine eigene Erklärung, abzugeben erst nach dem Abschluss der vorherigen; Abs. 10 lässt kein zweites Automatenspiel daneben zu; Abs. 9 schreibt nach dem Bestätigen eines Warnhinweises fünf Minuten Pause vor. Keine dieser Vorgaben lässt sich wegklicken; wie sie am Bildschirm aussehen, steht unter Vorgaben im Spielverlauf geprüft.
Zwei Korrekturen gehören noch in die Rechnung. Liegt der erlaubte Höchsteinsatz während der Umsatzphase unter einem Euro, teilen Sie die Forderung durch diesen kleineren Betrag – bei zwanzig Cent werden aus dreihundert Partien eintausendfünfhundert, aus 25 Minuten über zwei Stunden. Und bei anteiliger Anrechnung teilen Sie das Ergebnis zusätzlich durch den Anteil: Halbe Anrechnung verdoppelt die Zeit auf fünfzig Minuten. Beide Korrekturen sind keine Spitzfindigkeit, sondern der Unterschied zwischen einem Abend und einer Woche.
Nennt eine Bedingung hier mehr als einen Euro, wurde der Text nicht für diesen Markt geschrieben.
Eine Lesereihenfolge, die Zeit spart
Vollständig durchgelesen sind solche Texte lang und ermüdend. In einer sinnvollen Reihenfolge gelesen erledigen sie sich schnell, weil die meisten Angebote bereits an einem der ersten Punkte ausfallen und der Rest dann unerheblich ist.
Erstens: ausgeschlossene Zahlungswege. Steht Ihre Methode dort, hören Sie hier auf.
Zweitens: Höchsteinsatz während der Umsatzphase. Mehr als ein Euro bedeutet, dass der Text nicht für diesen Markt gilt.
Drittens: Bezugsgröße, danach der Faktor. In dieser Reihenfolge, weil die Zahl ohne den Bezug keine Bedeutung hat.
Viertens: die Rechnung in Minuten, mit den beiden Korrekturen.
Fünftens: die Laufzeit, verglichen mit dem Rechenergebnis und mit Ihrem Kalender.
Sechstens: Gewichtung und Ausschlussliste, geprüft gegen Ihre eigenen Titel.
Siebtens: der Auszahlungsdeckel.
Zwei organisatorische Handgriffe kommen dazu und kosten keine zwei Minuten. Legen Sie eine Kopie des Textes an, so wie er bei Ihrer Zustimmung lautet, als Datei oder Bildschirmabzug – Änderungsvorbehalte sind der Normalfall, und es zählt der Wortlaut des Annahmezeitpunkts. Notieren Sie außerdem Datum und Uhrzeit der Gutschrift, weil daran die Laufzeit hängt.
Wer das zwei- oder dreimal gemacht hat, braucht für einen neuen Text keine zehn Minuten mehr. Der Aufwand liegt im ersten Durchgang, danach ist es Routine – und die Routine ist der eigentliche Gewinn dieser Seite.
Drei Formulierungen, die regelmäßig missverstanden werden
„Der Bonus ist dreißigmal umzusetzen.“ Dieser Satz ist unvollständig, weil der Bezug fehlt. Lesen Sie weiter, bis Sie finden, worauf sich die Zahl bezieht. Steht es nirgends, lassen Sie das Angebot liegen; eine nicht berechenbare Forderung ist keine Grundlage für eine Einzahlung.
„Gewinne aus der Gutschrift werden als Gutschrift geführt.“ Hier beginnt die Umsatzphase gewissermaßen von vorn. Ein Erfolg landet nicht im auszahlbaren Guthaben, sondern erneut im gebundenen – die Auszahlung rückt um eine volle Stufe nach hinten, ohne dass irgendeine Zahl im Text sich ändert.
„Beiträge zum Umsatz je Spielart.“ Das ist die Gewichtungsliste, und Prozentwerte unter hundert bedeuten dort, dass ein gesetzter Euro weniger als einen Euro Fortschritt bringt. Sie steht am Ende und wird deshalb am seltensten gelesen, obwohl sie die berechnete Spielzeit vervielfachen kann.
Ein vierter Satz ist kein Missverständnis, sondern eine Warnung in eigener Sache: Wo von einem Angebot die Rede ist, das nur über einen bestimmten Zugang oder mit einem bestimmten Code erreichbar sei, geht es um Werbung und nicht um eine rechtliche Besonderheit. Exklusive Konditionen, geheime Codes und zugesicherte Auszahlungen sind Formulierungen aus der Anzeigenwelt; sie ändern an den sechs Bausteinen nichts.
Und zum Schluss das, was zu jedem Text über Geldspiel gehört: Volljährigkeit ist Voraussetzung, und Glücksspiel kann abhängig machen. Eine offene Umsatzforderung erzeugt Druck zum Weiterspielen, weil sonst die Gutschrift verfällt – das ist ihre Funktion und gleichzeitig ihr Risiko. Bei erlaubten Anbietern lässt sich der monatliche Einzahlungsrahmen mit sofortiger Wirkung senken. Wer reden möchte, wählt 0800 1 37 27 00: eine Leitung ohne Gebühr, bei der kein Name genannt werden muss. Dahinter steht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der vorliegende Text ist eine redaktionelle Einordnung und keine Rechtsberatung.
Die sechs Angaben eines Bonustextes, ihr üblicher Fundort und was sie entscheiden
Redaktionell kontrolliert · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Fragen und Antworten
Welche Bedingungen hat der Bonus dieser Marke?
Dazu fehlen hier belegte Unterlagen, und ohne Quelle wird nichts behauptet. Verlässlich ist nur der Wortlaut, der im Augenblick Ihrer Zustimmung gilt; legen Sie deshalb eine Kopie an.
Was bedeutet qualifizierende Einzahlung?
Eine Einzahlung, die alle vom Angebot verlangten Eigenschaften erfüllt: Mindestbetrag, Zeitpunkt, zugelassener Zahlungsweg und gegebenenfalls eine vorherige Aktivierung. Fehlt eine Eigenschaft, entsteht keine Gutschrift.
Warum sagt der Umsatzfaktor allein nichts?
Weil er nur angibt, wie oft ein Betrag eingesetzt werden muss, nicht welcher Betrag gemeint ist. Erst die Bezugsgröße macht daraus eine Forderung in Euro.
Wie lange dauern dreihundert Euro Umsatz?
Bei einem Euro je Partie sind dreihundert Partien nötig, bei fünf Sekunden je Partie also 1.500 Sekunden. Das sind 25 Minuten reine Spielzeit ohne jede Pause, und es ist eine Untergrenze.
Darf während des Bonus mehr als ein Euro gesetzt werden?
Im erlaubten deutschen Markt nicht, denn § 22a Abs. 7 GlüStV 2021 setzt die Obergrenze bereits bei einem Euro je Spiel. Nennt ein Text einen höheren Wert, wurde er nicht für diesen Markt verfasst.
Was passiert bei einem versehentlich zu hohen Einsatz?
In der Regel verfallen die Gutschrift und die daraus erzielten Beträge. Die Klausel unterscheidet üblicherweise nicht zwischen Absicht und Versehen, weshalb sie vor dem ersten Klick gelesen sein sollte.
Ab wann läuft die Laufzeit?
Meist ab der Gutschrift und nicht ab der ersten Partie, und sie läuft an spielfreien Tagen weiter. Notieren Sie Datum und Uhrzeit der Gutschrift, damit Sie den Ablauf nicht schätzen müssen.
Was ist ein Auszahlungsdeckel?
Eine Grenze für den Teil der Gutschrift, der am Ende zu abrufbarem Geld werden kann – angegeben als runder Betrag oder als Vielfaches. Was darüber liegt, bleibt rechnerisch bedeutungslos.
Zählt jeder Titel gleich viel für den Umsatz?
Nein. Die Liste am Ende des Textes nennt ausgeschlossene Titel und anteilige Anrechnungen. Halbe Anrechnung verdoppelt die berechnete Spielzeit, ein ausgeschlossener Titel bringt keinen Fortschritt.
Kann ich eine Gutschrift nachträglich ablehnen?
Manche Anbieter erlauben die Stornierung einer noch nicht genutzten Gutschrift im Konto, andere nicht. Zuverlässiger ist, die Teilnahme an Werbeaktionen vorher abzuwählen.